DAS WORKLAB IIT@DOMOTEX

Das WorkLab stellt den Übergang der Gegenwartsbetrachtung in Richtung Zukunftsgestaltung dar. Auf Basis der Studie und der entsprechend bis dahin vorliegenden Auswertung werden impulsgebende Zukunftsszenarien für den Bodenbelag der Zukunft erarbeitet. Diese sind skizzenhaft zu verstehen und sollen aufzeigen, wie zu diesem Thema bildhaft narrativ gedacht werden kann und in welche Richtung mögliche Entwicklungen gehen könnten.

WorkLab auf der Messe: Das Ziel ist, Aussteller und Besucher der Messe und die spezifisch zum Lab eingeladenen Experten aus Architektur und Hochschulumfeld zur Zukunft zu befragen, sie aktiv bei Scoutings, Monitorings mitwirken zu lassen und über gesteuerte Diskurse zu Themen der Lebensgestaltung oder zukunftsfähigen Oberflächen- und Materialentwicklungen zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.

 

floor/CODES auf der Domotex 2018 in Hannover

SEPTEMBER 2017 – JANUAR 2018
unterstützt von Uzin Utz, Deutsche Messe AG und MEGA

 

Architektur ist eine soziale Tatsache, die sich räumlich formt. Erst formen wir unsere Gebäude, dann formen sie uns. Gebäude, die wir heute planen, sind Prognosen wie wir in Zukunft leben werden. Damit architektonische Zukunftseinschätzungen den kommenden vielschichtigen Herausforderungen gewachsen sind, müssen wir uns heute mit den gesellschaftlichen und technischen Veränderungen in der Zukunft auseinandersetzen. Böden tragen entscheidend zum architektonischen Gesamteindruck und durch ihre Materialität und Anmutung zur Aufenthaltsqualität bei. Gleichzeitig müssen Fußböden den enormen Anforderungen eines extrem beanspruchten Bauteils im Gebäude gerecht werden. Werden sie dieser Rolle auch in Zukunft gerecht?

Ist die Bedeutung des Bodens bei den Planungsbeteiligten heute schon entsprechend im Bewusstsein verankert?

BODEN NEU DENKEN

Die Zukunftspositionierung schafft eine neue Relevanz des Themas. Der Architekt ist zugleich Generalist und Treuhänder – als Generalist ist der Boden heute nur ein raumbestimmendes Element in seiner Arbeit, das es gilt in seiner Bedeutung für die Architektur stärker herauszuarbeiten.

Als Treuhänder des Bauherren muss er genau die möglichen zukünftigen Anforderungen kennen, um richtige räumliche Antworten auf die Fragen des zukünftigen Lebens formulieren zu können.

ZUKUNFT BRAUCHT HERKUNFT – Studie und Methode

Die Forschungsinitative erforscht zunächst die typische Verwendung von Bodenbelägen in der Architektur. Nach dem Prinzip „Zukunft braucht Herkunft“ arbeitet sie nach dem Methodenkanon des IIT HAWK zunächst Vergangenheit und Gegenwart bildhaft auf, um zu verstehen wie die Entwicklung und Verwendung von Bodenbelägen im Kontext technischer, gesellschaftlicher und/oder gestalterischer Strömungen stattgefunden hat.

ZIEL DES PROJEKTES

Die Studie >>floorCODES<< will sowohl einen fundierten Dialog in Gang setzten, der interdisziplinär geführt werden kann und soll, wie auch gestalterische Impulse für die Zukunft geben